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Bericht zur
7. Jahreshauptversammlung am 25.02.2019

Der Vorstand und dankte allen Mitgliedern, ob passiv oder aktiv, die den Vereinsgedanken mittragen, den Fördermitgliedern, den ehrenamtlichen Helfern und den Mitgliedern, die vertrauensvoll Hilfe annehmen. Ohne diese Säulen des Vereins wäre die Umsetzung der Aufgaben und der Zielsetzung des Vereins im Rahmen der Nachbarschaftshilfe nicht möglich.
Dank eines hohen Engagements einzelner aktiver Helfer ist es dem Verein möglich, als anerkanntes Angebot Unterstützung im Alltag anzubieten.
„Niemand möchte im Alter gerne ins Senioren- und Pflegeheim, solange es mit ein wenig zuverlässiger kompetenter Unterstützung und Hilfestellung möglich ist, im gewohnten Umfeld zu bleiben“, betonte der Vorstand in seinem Bericht. "Aber auch wer heute in jüngerem Alter noch meint, "in Saft und Kraft" zu sein, sollte sich jederzeit vor Augen führen, dass durch einen unglücklichen Umstand, den man niemandem wünscht, morgen schon die Situation eintreten kann, dass man, wenn auch vorübergehend, auf Hilfe angewiesen ist.“

Die ehrenamtlichen Helfer erbrachten 2018 bei 453 Einsätzen 719 Stunden Hilfeleistungen.

Die Hilfeleistungen umfassten Fahrdienste und Begleitungen zum Arzt, zum Krankenhaus, zum Amt, zur Bank, Einkäufe, Besorgungen, Beratungen, Unterstützung im Haushalt, kleine Reparaturen, Hol- und Bringdienste, stundenweise Betreuungen, sowie Gespräche und die Entlastung pflegender Angehöriger.

„Wir werden auch weiterhin regelmäßig die beliebten vielfältigen Angebote, die der Förderung der kognitiven Fähigkeiten und dem Zusammentreffen mit netten Mitmenschen dienen, für unsere Mitglieder durchführen. 

2018 haben wir uns 

22x zum Erzählkaffee getroffen und dort einen regen Gedanken-  und Erfahrungsaustausch erlebt,

50x hatten wir viel Freude beim Spielnachmittag,

39x haben wir uns zum Gedächtnistraining und Bingospiel getroffen

und beim Kreativtreff konnten so manche alten und neuen Fähigkeiten wieder entdeckt werden“, berichtete der Vorstand. "Somit können wir auf fast 120 Vereinstreffen mit 519 Teilnehmern und gut 290 Stunden Miteinander zurückblicken. Jedenfalls hatten wir immer viel Spaß dabei und so konnte in geselliger Runde auch so manches Alltagsproblem für ein paar Stunden in den Hintergrund treten.“

In ihrem Bericht vom 18.02.2019 bescheinigten die Rechnungs- und Kassenprüfer dem Vorstand eine ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung, worauf die einstimmige Entlastung erfolgte. 


„Jederzeit nehmen wir gerne Vorschläge von Seiten der Mitglieder entgegen, die der weiteren Entwicklung des Vereins zuträglich sind“, resümierte der Vorstand zum Ende der Versammlung.

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Neugründung
Selbsthilfegruppe Schlaganfall

Auf Wunsch einiger unserer Mitglieder wurde am 06.11.2016
unter dem Dach des
Vereins 

Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
mit Unterstützung 

der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe Gütersloh

die Selbsthilfegruppe Schlaganfall 
     - SHG Preußisch Oldendorf

für Betroffene und deren Angehörige gegründet und in das bundesweite Selbsthilfegruppen-Register der Schlaganfall-Hilfe eingetragen.

Ein Schlaganfall, den jeder jederzeit erleiden kann, kann das Leben des Betroffenen sowie seiner Angehörigen, je nach Schwere, total ändern!

Die Selbsthilfegruppe, unterstützt von ortsansässigen und hauptberuflichen Fachleuten, vermittelt von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, will dabei helfen, diese Probleme nicht allein meistern zu müssen, der sozialen Isolation entgegenzuwirken, einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen und mit Tipps, Anregungen und praktischen Übungen für eine bessere Bewältigung des Alltags zu sorgen und damit einen Beitrag zur Bewältigung der neuen Lebenssituation leisten.

Geplant und angeboten werden:
1 x monatlich ein Treffen der Betroffenen und deren Angehörige,
die Teilnahmemöglichkeit an den im Veranstaltungskalender aufgeführten Treffen, sowie  gemeinsame Feste und Ausflüge.
In gewissen Abständen sind Vorträge von Fachleuten über Themen wie z. B. Hilfsmittel, Aphasie, Reisen, Autofahren, Ernährung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung und Behindertenausweis  vorgesehen.
 


  schlaganfall-hilfe.de

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Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
wurde im März 2016 mit seinen Angeboten
in das Verzeichnis
"Altengerechte Quartiere in NRW "
aufgenommen.


http://www.aq-nrw.de/index.php?article_id=1651

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Wie wollen wir im Alter leben?

Notwendigkeit und Chancen selbstorganisierter Solidarität in einer sich wandelnden Gesellschaft

Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Technische Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Rosenkranz erforscht, wie wichtig Seniorengenossenschaften sind.

Daraus resultiert das im Herbst 2015 vom
Beltz Juventa Verlag veröffentlichte Buch

>Seniorengenossenschaften -
                                              Organisierte Solidarität<
.

Der Band stellt Positionen der kommunalen Spitzenverbände, der Wirtschaft, der Wohlfahrtspflege, zivilgesellschaftlicher Organisationen, des Genossenschaftswesens und der Wissenschaft in systematischer Art und Weise dar.
Eine umfangreiche Vorstellung erfolgreicher Praxisbeispiele rundet den Band ab.


www.beltz.de/suche.html

 ISBN 978-3-7799-2993-2

Es werden 15 ganz unterschiedliche Vereine als Praxisbeispiele aufgeführt, u. a. der gemeinnützige Nachbarschaftshilfeverein

Gemeinsam - nicht allein sein e.V.“
in Preußisch Oldendorf als nördlichster Verein.

Der Wunsch vieler Senioren/innen ist es, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Seniorengenossenschaften, dazu zählen auch Nachbarschaftshilfevereine, sind ein interessanter und womöglich tragfähiger Baustein künftiger Lebensmodelle im Alter.

Die Rahmenbedingungen wandeln sich.
Der Wandel im Bereich der Bevölkerungsstruktur wird flankiert und intensiviert durch Veränderungen im Bereich der privaten Lebensführung, was zu einem bedeutenden Rückgang des Potentials an familiärer Unterstützung führt, weshalb der Bedarf außerfamiliärer Unterstützung eher steigt.

Dadurch werden Wahlverwandtschaften wichtiger.

Der Wandel stellt sich u.a. wie folgt dar

- die Zahl der Senioren/-innen steigt deutlich

- der Anteil höherer Altersgruppen steigt im Vergleich zu den Jüngeren

- Kinderlosigkeit - dadurch weniger Versorgungssicherheit

- Kinder wohnen an anderem Ort als die Eltern

- Geringere Leistungen zwischen (Ehe-) Partnern sind zu erwarten

- Längere Arbeitsphasen und späterer Renteneintritt

- der Fachkräftemangel wächst

- die Erwerbsquote von Frauen steigt

- Heterogene finanzielle Struktur hat  insbesondere Auswirkungen auf Umfang und Art der Versorgung mit haushaltnahen Dienstleistungen. 


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Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
ist
Kooperationspartner
und
Unterstützungsanbieter 
im
DemenzNetz
im Kreis Minden-Lübbecke 


www.demenznetz.info/


Unsere Zeit ist unser wertvollstes Gut - wir sollten sie nicht vergeuden.
 
Schafft euch ein Nebenamt,
ein unscheinbares,
womöglich ein geheimes Nebenamt!

Tut die Augen auf und sucht,
wo ein Mensch ein bisschen Zeit,
ein bisschen Teilnahme,
ein bisschen Gesellschaft,
ein bisschen Fürsorge braucht.

Vielleicht ist es ein Einsamer,
ein Verbitterter, ein Kranker,
ein Ungeschickter,
dem du etwas sein kannst.
Vielleicht ist`s ein Greis,
vielleicht ein Kind.

Wer kann die Verwendung
alle aufzählen,
die das kostbare Betriebskapital,
Mensch genannt,
haben kann!

An ihm fehlt es
an allen Ecken und Enden.

Darum suche,
ob sich nicht eine Anlage
für dein Menschentum findet.
Lass dich nicht abschrecken,
wenn du warten
oder experimentieren musst.
Auch auf Enttäuschungen sei gefasst.

Aber lass dir ein Nebenamt,
in dem du dich
als Mensch an Menschen ausgibst,
nicht entgehen.

Es ist dir eines bestimmt,
wenn du nur richtig willst.

Albert Schweizer
 
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