Einsparungen der öffentlichen Kassen
durch die Leistungen
des Nachbarschaftshilfevereins
Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
und somit für uns alle!
Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt einen
fixen Anteil an den Pflegekosten, + im 1. Jahr 5 %
Zuschuss.
Den darüber hinausgehenden einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (= die Investitions- sowie Verpflegungskosten) trägt der Pflegeheimbewohner selbst, bzw. den Anteil, den er mit seiner Rente nach Abzug des Taschengeldanspruchs (121,- - €) bezahlen kann.
Den restliche Betrag muss das Sozialamt begleichen.
In den folgenden Jahren steigt der Anteil der Pflegekassen, der aber auch von uns allen eingezahlt wird.
Einsparungen der öffentlichen Kassen (Sozialamt) bei einer Durchschnittsrente von 741,- € (Frauen in den westlichen Bundesländern) im ersten Jahr bei der Verhinderung einer Pflegeheimunterbringung durch die Leistungen des Vereins
= bessere körperliche und geistige Gesundheit durch Teilnahme an den kostenlosen Veranstaltungen und/oder bei 10 Stunden monatlicher Unterstützung im Alltag und/oder Betreuung (Entlastung pflegender Angehöriger)
Berechnungsbeispiel:
Pflege- grad
|
Heim-
kosten
|
Pflege-
kasse +
|
5 %
Zuschuss
|
Eigen-
anteil
|
Renten-
anteil
|
= Belastung
Sozialamt
|
1
|
2.715,--
€
|
125,--
€
|
0,--
€
|
2.590,--
€
|
620,--
€
|
1.970,--€
monatlich
23.640,--€
jährlich
|
2
|
2.990,--
€
|
770,--
€
|
149,--
€
|
2.071,--
€
|
620,--
€
|
1.451,--€
monatlich
17.412,--€
jährlich
|
3
|
3..385,--
€
|
1.262,--
€
|
169,25
€
|
1.953,75
€
|
620,--
€
|
1.333,75 €
monatlich 16.006,--€
jährlich
|
4
|
3.995,--
€
|
1.775,--
€
|
199,75
€
|
2.020,25
€
|
620,--
€
|
1.400,25 €
monatlich
16.803,--€
jährlich
|
5
|
4.225,--
€
|
2.005,--
€
|
211,25
€
|
2.008,75
€
|
620,--
€
|
1.388,75 €
monatlich
16.665,--€
jährlich
|
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Selbsthilfegruppe Schlaganfall
Auf Wunsch einiger unserer Mitglieder wurde am 06.11.2016
unter dem Dach des Vereins
Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
mit Unterstützung
der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe Gütersloh
die Selbsthilfegruppe Schlaganfall
- SHG Preußisch Oldendorf
für Betroffene und deren Angehörige gegründet und in das bundesweite Selbsthilfegruppen-Register der Schlaganfall-Hilfe eingetragen.
Ein Schlaganfall, den jeder jederzeit erleiden kann, kann das Leben des Betroffenen sowie seiner Angehörigen, je nach Schwere, total ändern!
Die Selbsthilfegruppe, unterstützt von ortsansässigen und hauptberuflichen Fachleuten, vermittelt von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, will dabei helfen, diese Probleme nicht allein meistern zu müssen, der sozialen Isolation entgegenzuwirken, einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen und mit Tipps, Anregungen und praktischen Übungen für eine bessere Bewältigung des Alltags zu sorgen und damit einen Beitrag zur Bewältigung der neuen Lebenssituation leisten.
Geplant und angeboten werden:
1 x monatlich ein Treffen der Betroffenen und deren Angehörige,
die Teilnahmemöglichkeit an den im Veranstaltungskalender aufgeführten Treffen, sowie gemeinsame Feste und Ausflüge.
In gewissen Abständen sind Vorträge von Fachleuten über Themen wie z. B. Hilfsmittel, Aphasie, Reisen, Autofahren, Ernährung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung und Behindertenausweis vorgesehen.

schlaganfall-hilfe.de
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Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
wurde im März 2016 mit seinen Angeboten
in das Verzeichnis
"Altengerechte Quartiere in NRW "
aufgenommen.

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Wie wollen wir im Alter leben?
Notwendigkeit und Chancen selbstorganisierter Solidarität in einer sich wandelnden Gesellschaft
Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Technische Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Rosenkranz erforscht, wie wichtig Seniorengenossenschaften sind.
Daraus resultiert das im Herbst 2015 vom
Beltz Juventa Verlag veröffentlichte Buch
>Seniorengenossenschaften -
Organisierte Solidarität<.
Der Band stellt Positionen der kommunalen Spitzenverbände, der Wirtschaft, der Wohlfahrtspflege, zivilgesellschaftlicher Organisationen, des Genossenschaftswesens und der Wissenschaft in systematischer Art und Weise dar.
Eine umfangreiche Vorstellung erfolgreicher Praxisbeispiele rundet den Band ab.

www.beltz.de/suche.html
ISBN 978-3-7799-2993-2
Es werden 15 ganz unterschiedliche Vereine als Praxisbeispiele aufgeführt, u. a. der gemeinnützige Nachbarschaftshilfeverein
„Gemeinsam - nicht allein sein e.V.“
in Preußisch Oldendorf als nördlichster Verein.
Der Wunsch vieler Senioren/innen ist es, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Seniorengenossenschaften, dazu zählen auch Nachbarschaftshilfevereine, sind ein interessanter und womöglich tragfähiger Baustein künftiger Lebensmodelle im Alter.
Die Rahmenbedingungen wandeln sich.
Der Wandel im Bereich der Bevölkerungsstruktur wird flankiert und intensiviert durch Veränderungen im Bereich der privaten Lebensführung, was zu einem bedeutenden Rückgang des Potentials an familiärer Unterstützung führt, weshalb der Bedarf außerfamiliärer Unterstützung eher steigt.
Dadurch werden Wahlverwandtschaften wichtiger.
Der Wandel stellt sich u.a. wie folgt dar
- die Zahl der Senioren/-innen steigt deutlich
- der Anteil höherer Altersgruppen steigt im Vergleich zu den Jüngeren
- Kinderlosigkeit - dadurch weniger Versorgungssicherheit
- Kinder wohnen an anderem Ort als die Eltern
- Geringere Leistungen zwischen (Ehe-) Partnern sind zu erwarten
- Längere Arbeitsphasen und späterer Renteneintritt
- der Fachkräftemangel wächst
- die Erwerbsquote von Frauen steigt
- Heterogene finanzielle Struktur hat insbesondere Auswirkungen auf Umfang und Art der Versorgung mit haushaltnahen Dienstleistungen.
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Gemeinsam - nicht allein sein e.V.
ist
Kooperationspartner
und
Unterstützungsanbieter
im
DemenzNetz
im Kreis Minden-Lübbecke


www.demenznetz.info/
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